Anton


Rasse: Französische Bulldogge

Geboren: April 2006

Gestorben: 2015


Anton kam zu uns als Pflegehund. Er war zu dem Zeitpunkt etwa sechs Monate alt und gehörte dem Vater eines Freundes. Da dieser jedoch ins Pflegeheim musste, konnte niemand sich um Anton kümmern. Daher bat man uns, Anton zunächst in Pflege zu nehmen und möglichst zu vermitteln. Zu einer Vermittlung kam es jedoch nicht, weil meine Mutter "ihren" Anton bald nicht mehr hergeben wollte.



Meine erste Reaktion auf Anton war: "Was ist das denn Hässliches?" und "Wie heißt der? Anton? Oh mein Gott!" Nun ja, ich muss sagen, später fand ich Anton doch ganz süß und der Name passte auch irgendwie.

 

Anton kannte jedoch nichts. Keine Erziehung, kein Gassi gehen, keinen Respekt. Er durfte bei Opa ja alles und lief in Haus und Garten frei umher. Die Haushälterin kümmerte sich um die Hinterlassenschaften.

 

Bei uns lernte er nach und nach alles Wichtige, war aber immer aggressiv Fremden gegenüber, vor allem, wenn sie hinter dem Zaun standen... Da wurde dann schon mal in die Finger geschnappt.

 

Nachdem wir bereits gut mit Anton auskamen und er uns auch mehr und mehr vertraute, hat die Mama ihm sogar noch mit etwa sieben Jahren beigebracht, einen Futterbeutel zu apportieren. Das war ein toller Erfolg!

 

Anton hatte mit neun Jahren zwei Schlaganfälle. Beim zweiten musste er erlöst werden. Wir behalten den kleinen Dickkopf in guter Erinnerung und denken immer wieder gern an die Geschichten und Erlebnisse mit ihm. Auch durch ihn haben wir viel über Hunde gelernt.

Abby


Rasse: Französische Bulldogge

Geboren: Dezember 2006

Gestorben: Sommer 2010


Abby haben wir als Welpen gekauft. Leider wussten wir noch nicht genug über den Welpenkauf und sind an einen Polen geraten, der eben diesen einen Hund nach Deutschland gebracht hatte und ihn uns auf einem Parkplatz verkaufte. Aber das Würmchen zurücklassen? Das war keine Option. Die Hand voll Hund, die wir bekamen, hatte vergilbtes Fell und stank unsäglich nach Urin. Ich möchte gar nicht wissen unter welchen Umständen sie das Licht der Welt erblickt hatte.


Wir ließen Abby gleich von unserer Tierärztin untersuchen, die zum Glück keine Krankheiten feststellen konnte, uns aber mitteilte, dass unser Welpe wohl erst sechs statt acht Wochen alt sei.

 

Trotz allem entwickelte sich Abby prächtig. Sie war einfach zu trainieren, weil sie sich viele gute Dinge von Harras und Anton abschaute. Sie folgte mir auf Schritt und Tritt ohne Leine und war ein sehr pflegeleichter Hund.

 

Ihre beiden Jungs hatte sie im Griff. Schon mit ein paar Wochen trieb sie Anton von seinem Futternapf weg und aus der Küche heraus, weil dieser anderes Futter bekam als sie. Wir mussten das Welpenfutter tatsächlich recht bald gegen normales Futter von den "Großen" tauschen, da unsere kleine Prinzessin sonst einfach nicht gegessen hat.

 

Abby hatte leider bereits mit drei Jahren einen vermutlichen Hitzschlag und als Folge davon ein paar Tage später einen Anfall von extremer Atemnot, so dass uns nur noch die Spritze blieb. Es tut immer noch sehr weh, daran zu denken. Sie hätte noch so viele schöne Jahre verdient gehabt. Trotzdem kann ich mit Sicherheit sagen, dass ihr kurzes Leben sehr schön war und sie uns mit zahllosen tollen Momenten in Erinnerung bleibt.