#17 - Zu Gast bei "Freunde der Tiere" in Ensingen

Hallöchen ihr Lieben,

 

am heutigen Sonntag war ich zu Gast bei "Freunde der Tiere" in Ensingen. Die Tierschutzgruppe kümmert sich um Hunde, die ihr Zuhause verloren haben. Die Vierbeiner werden durch Frau Gabriele Fritz und ihre Helfer seelisch und körperlich aufgebaut, um in ein neues Heim ziehen zu können. Meine Ansprechpartnerinnen waren heute Sabrina und Wiebke, die mir alles gezeigt haben. Vielen Dank an dieser Stelle euch beiden!

 

Begrüßt wurde ich erst einmal von den Hunden, die im Haus leben, darunter der absolut verkuschelte Janosch (keine Ahnung, warum den noch niemand direkt mitgenommen hat...) und die ebenso herzensgute Holly. Draußen im Garten ging es Richtung Freilauf, wo die ängstlichen und noch nicht stubenreinen Hunde in einem kleinen Rudel leben. Hier war der Andrang ebenso stürmisch. Nur die ganz zurückhaltenden Damen schauten skeptisch vom anderen Ende des Auslaufs zu und machten sich ein Bild von dem neuen Eindringling.

 

Das Rudel ist bunt gemischt: vom kleinen quirligen Welpen bis zum schüchternen, kniehohen Junghund ist alles dabei. Fast jeder kam nach und nach zum Schnuppern und der Welpe war außer sich vor Freude, dass so viele Menschen zum beklettern und bespielen da sind. Relativ schnell haben wir drei Mädels uns gut unterhalten können und genossen erstmal die Zeit mit den Hunden. 

 

Nach einiger Zeit beschlossen wir, ein paar Hunde zu schnappen und eine Gassirunde zu drehen. Für Sabrina fingen wir Tilly ein, die sich heute leider sehr ängstlich zeigte. Aber durch ein paar Neuzugänge und meine Wenigkeit war sie verständlicherweise ziemlich irritiert. Wiebke nahm Janosch und Holly an die Leine und ich durfte die schwarze Schäferhund-Mischlingsdame Tina mitnehmen.

 

Zusammen unternahmen wir mit den Hunden einen schönen Spaziergang durch den anliegenden Wald und konnten uns über unsere Erfahrungen und Erlebnisse austauschen. Das war wirklich toll und entspannt. Die Hunde liefen souverän mit. Tilly taute an der Leine sogar wieder etwas auf, auch wenn sie mich immer noch gut im Auge behielt. Man kann ja nie wissen.. Meine Gassihündin Tina war auch wirklich nett, obwohl sie öfter mal etwas zurückblieb, weil es dort sooo toll roch. Und obwohl sie etwas zurückhaltend wirkt, ist sie ein Hund mit viel Potenzial.

 

Nach dem Spaziergang setzten wir uns noch eine gute Stunde in den Freilauf und quatschten munter weiter. Die Hunde nutzten die Zeit, um sich bei dem drückenden Wetter auszuruhen. Selbst Tilly, die Sabrina noch angeleint hatte, legte sich irgendwann zwischen uns und wurde etwas ruhiger.

 

 

Und auch Pina, die wir später noch anleinen konnten, hat ein Minitraining bekommen: die Leine ist dran, aber mir tut sonst niemand etwas (im Hintergrund beobachtet Tilly das Geschehen).

Zum Schluss konnte ich meine gesammelten Handtücher, Decken und den Hundekorb sowie diverses Kleinkram an die beiden Mädels übergeben. Es war ein schöner Nachmittag und ich freue mich schon auf das nächste Mal.

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