#28 - Der Bürohund - ein Muss für jedes Unternehmen

Hallöchen ihr Lieben,

 

heute war ein aufregender Tag. Ich war heute zum Kontrollröntgen in der Handchirurgie und tadaaaaa - ich habe keinen Gips mehr. Der Knochen ist bereits so gut verheilt, dass ein Gips nicht mehr notwendig ist. Nichtsdestotrotz ist meine Hand noch nicht gleich voll belastbar. Ganz im Gegenteil, jetzt fängt der Spaß (und auch die Schmerzen) erst an. Denn die Muskeln, Sehnen und Bänder haben recht schnell abgebaut und müssen nun erst wieder an ihre Normalfunktion gewöhnt werden.

 

Trotzdem ist es schön, gerade bei den derzeitigen Temperaturen, einen "nackten" Arm zu haben. Zumal ich mittlerweile auch durch meine Neurodermitis Probleme mit der Haut bekommen habe. Ab sofort kann ich also wieder waschen und cremen, so dass ich in ein paar Wochen hoffentlich wieder komplett fit bin.

 

Soweit die guten Nachricht. Die weniger gute Nachricht war, dass Tina wieder zurückgegeben wurde. Ihr erinnert euch vielleicht, dass ich vor zwei Wochen mit ihr bei Freunde der Tiere Gassi gegangen bin und super froh war, dass diese tolle Hündin zwischenzeitlich ein neues Zuhause gefunden hat. Tina ist leider aus persönlichen Gründen zurückgegeben worden. Nach nur elf Tagen..

 

Doch ich nehme dies als Wink des Schicksals an. Denn schon am ersten Tag gefiel mir Tina. Das freundliche und soziale Wesen, dass in dieser agilen und jungen Hündin steckt, sowie ihr eben schäferhundartiges Aussehen hatten mich vom ersten Moment an gefesselt.

 

Nun habe ich mich auf die gedankliche Reise begeben, schon früher als geplant einen Hund zu adoptieren. Natürlich habe ich alles erst einmal mit meinem Schatz besprochen. Ihn gefragt, was er von der Vorstellung hält, dass ein neues Familienmitglied zu uns kommen könnte. Aber mein Schatz war wie immer sehr nüchtern: "Ich fänd's gut. Es ist doch schon lange klar, dass wir irgendwann vierbeinigen Zuwachs bekommen. Und dir tut es auch gut. Ob nun heute oder nächste Woche.." Ich liebe meinen Dominik dafür, dass er so zu mir steht und mich in allen Situationen unterstützt.

 

Das heißt natürlich nicht, dass ich gleich los laufe und Tina zu mir holen kann. Auch alles andere drumherum muss geregelt werden. Ich gehe ja auch noch arbeiten und der Wauzi soll nicht ewig allein daheim bleiben müssen. Also habe ich einige Hundesitter in der Umgebung kontaktiert, um Möglichkeiten auszuloten.

 

Ein Gespräch mit unseren Nachbarn, die selber eine Hündin haben, führte bereits dazu, dass sie sich bereit erklärten, mittags die Hündin zu sich zu nehmen bzw. mit ihr zusammen Gassi zu gehen. Da ich nur noch reduziert arbeiten gehe, ist das schon eine tolle Perspektive.

 

Am besten wäre natürlich die Möglichkeit, den eigenen Hund mit ins Büro bringen zu können, aber wer hat schon diesen Luxus? Früher konnte ich das machen und ich muss sagen, dass es für das Arbeiten sehr vorteilhaft war. Sowohl ich und die Kollegen als auch der Hund waren super entspannt. Gemeinsames Gassigehen führte zu einer wirklich gesunden Pause und wenn man mal ein Brett vor dem Kopf hatte, konnte man sich kurz mit Streicheln wieder in die richtige Richtung bringen. Auch Überstunden waren kein Problem.

 

Die Voraussetzung ist ein gut erzogener Hund und einige klare Regeln für Mensch und Tier. Es ist aber nichts, was mit großem Aufwand verbunden wäre. Ich plädiere deshalb an alle Arbeitgeber, diese Möglichkeit den Mitarbeitern zu gewähren. Es gibt mittlerweile genügend Studien, die bekräftigen, dass Hunde am Arbeitsplatz nicht nur das Betriebsklima verbessern, sondern auch zu produktiveren Mitarbeitern führen. Das sollte doch vorangetrieben werden in Zeiten von Burn Out und Co.

 (Hier haben wir z. B. Harras, der heute noch immer mit meiner Mutter ins Büro fährt)

 

 

Ob mein Traum vom Hund bald in Erfüllung geht, werdet ihr erfahren.. Auf jeden Fall bleibe ich dran, mich mit den Tieren zu beschäftigen und mich in die für mich richtige Richtung weiterzuentwickeln: pro Hund - für eine bessere Gesundheit und Ausgeglichenheit.

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