#35 - Unterwegs mit Freddy

Hallöchen ihr Lieben,

 

die Woche neigt sich dem Ende - es ist Tag fünf mit unserer Tina und ich kann euch sagen, es wird immer besser. Unsere Kleine macht ihre Geschäfte nun draußen und tobt danach wie von der Tarantel gestochen über die Wiese. Wenn man sich so befreit fühlt, muss man das auch ausgiebig zeigen, oder?!

Mittlerweile lasse ich Tinchen auch regelmäßig ohne Leine laufen - sie folgt ohne Probleme und in 80 Prozent der Fälle, klappt auch schon der Rückruf mit "Hier". Da das Zurückrufen die wichtigste Übung überhaupt ist, üben wir das bei jeder Gelegenheit. Auch zusammen mit Dominik funktioniert das einwandfrei, so dass wir Tina zwischen uns hin und her rufen können.

Gestern waren wir auch zum ersten Mal bei unserem neuen Gassifreund Freddy. Freddy ist ein Großpudel von vier Jahren, der zweimal die Woche mit uns die Mittagsrunde läuft, da sein Frauchen sich um den Nachwuchs kümmert und Freddy sonst nicht ausgelastet ist. Tina und er verstehen sich gut und liefen nebeneinander mit mir durch den Wald, als ob sie noch nie etwas anderes gemacht hätten. Das war wirklich schön anzusehen, da ich erst ein paar Bedenken hatte, was meine schüchterne Tina anging. Die beiden aber waren absolut unkompliziert und bei der Wärme durch den angenehm temperierten Wald zu spazieren, war einfach toll.

Am Nachmittag haben wir dann noch Pakete ausgepackt. Da ich keine Lust auf Shoppingtouren habe und mit meiner immer noch kaputten Hand nichts wirklich tragen kann, bestelle ich so ziemlich alles, was sich bestellen lässt. Dementsprechend habe ich auch die Hundeausstattung bestellt - sprich Hundefutter, Leckerli, Hundebett, Hundebox fürs Auto und ein paar Kleinigkeiten.

 

Das kam gestern nun an und die Auspackzeremonie wurde mit großem Interesse von Tina verfolgt. In meinem Wusel hatte ich dann vergessen, den Hundefuttersack, aus dem ich bereits einen Eimer abgefüllt hatte, gleich wegzustellen oder auch nur zu verschließen. Als ich kurz darauf auf die Toilette ging, machte die Gelegenheit Diebe.. Tina entgeht eben nichts. Zu ihrem Leidwesen wurde sie von Dominik überrascht und der Snack fiel wohl eher klein aus. Zum Glück hat sie den Sack nicht umgeworfen. Das wäre ein tolles Spiel geworden..

 

Bei unserer kleinen Spürnase müssen wir generell darauf achten, dass wir immer alles Essbare außer Reichweite aufbewahren. Noch versucht Tina alles zu ergattern, was geht und da sie die richtige Größe hat, kann sie ohne Probleme Dinge vom Tisch oder der Arbeitsplatte klauen. Andererseits ist so eine Spürnase natürlich super zu beschäftigen. Ich denke, mit Suchspielen werden wir da eine Menge Spaß haben können.

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